Poetry

My Lyrics and Poems

Today is World Poetry Day ! / Zum Welttag der Poesie !

One of my poems in German that seems relevant to the current situation. English translation follows / Eines meiner deutschsprachigen Gedichte, passend zur derzeitigen Situation

Poetry has saved my life! How has it affected yours?


Zikaden

Dumpf drängt die Zeit uns rein in neue Dekaden

oft markerschütternd, wie der Klang von Zikaden

Kunst sprengt, bereit für Neues, Barrikaden

und baut sogleich sie wieder auf, mit neuen Farben

Strahlendes blendet uns, mit viel zuviel Lumen

alles nur Spiel und Anspielungen

wie Blumen in Masse ein Meer ergeben

Harmonie ist wie Pferde in Herden leben

werden eben noch gestillt und stehen schon auf eigenen Hufen

wir sind die Teil der Natur, doch auch die das Leugnen schufen


Cicadas

Forced to walk gloomy through the decades

often in a state of alertness, like the cicadas

art kills barricades, prepares for what’s new

and erects them again with new colors

sparkles blind our eyesight with too many lumens

all just acting-up and insinuations

like flowers en masse making up a sea

harmony is like herding horses

who were just breastfed and are already standing on their own hooves

we are part of nature, but also the ones who invented denial

Auf grauen Pferden durch graue Zeiten

Text für Projekt: Randamplan / Lyric for project: Randamplan

Ich hab´ genug von Gehirnzellen vernichtenden Aktionen
Explosionen im Hirn
aufgestauten Agressionen
Depressionen
die tief in der Seele wohnen
Illusionen
die erscheinen und gehen
Gedanken die gedeihen
und welche die wie vom Wind getragen verwehen
entstehen sekündlich Neue
vergehen wieder
und Treue
die bestehen bleiben
die Seele treiben
sich ins Bewußtsein reiben
wie Heilsalben auf der Haut einziehen
lassen das Leid sich zurückziehen
ja fliehen
im erkennen keinen Sinn zu finden
muß man sich vom Schlechten trennen
seinen eigenen Schmerz lindern
empfinden wir noch Gefühle
in unseren sonst so tauben Körpern
oder braucht man die heutigen Umstände
nicht mehr zu erörtern
oder schildern
näher zu beschreiben
um einen Tränen in die Augen zu treiben
die Zeiten stehen nicht gerade für freie Gedanken
doch sind alles Inspirationen die wir in uns tanken
und speichern
unser Wissen anreichern

mit oft so seichten
Nebensächlichkeiten
reiten wir auf grauen Pferden
durch graue Zeiten

begleiten uns nicht wie früher Overtüren
sondern die Schreie
aus aufgehusten Propagandabroschüren
und Türen scheinen nicht mehr so offen
sondern verschloßen, versperrt
muß man Eintritt erhoffen
für Glauben bezahlen
oder gottlos sterben
den wir sind die Erben der Erben
deren Vorfahren noch an das glaubten
dass wir heut´ verteten
ohne zu behaupten
es zu verstehen
oder verstehen zu wollen
wollen wir nur unsre Freiheit
wie geschwollen
erklingt das Wort in dieser Zeit
und geht in die Geschichtsbücher ein
als „das war die Freiheit – gefangen in der Ewigkeit“.

Es war einmal vor langer, langer Zeit
da hatten sie noch ein Wort,
sie nannten es Freiheit
das unglaubliche Gefühl
Platz auf Erden zu verspüren
mußte man aus Sicherheitsgründen
einfach zensieren

Es Finstare – 15.03.2020

Gedicht und möglicher Songtext im Wiener Dialekt

Wo es Verständnis blüat
und wo ana zu dia ghört
durt wo ma di Hoffnung find
wari gern
doch es Finstara verschlingt mi volla Lust

durt wo i grad bin
durt wo ma si abschind
und nua oi des Schworze siecht
is mei Herz und vastummt
und es Finstara verschlingt mi volla Lust

Doch stott resignieren schöpf i neiche Kroft draus
und stott wanan loch i laut auf
weu im Dunkeln lossts si gor so guad schlofn
und i woch erst wonn die Sun in mir scheint wieda auf

und i tram von Blumen
vo Wiesen und in Sunnanschein
und i loss mi drin sunnan
bis i wia a Samen keim

bis i di Sun ablick
werd i geduldig sei
bis i anfong zum Blüan
werd i di Hoffnung sei
und es Finstare vaschlingen volla Lust

Brighten my way (lyric)

This is my ode to the sun …

I´m looking up, into the sky_____{G Am C G}
i´m begging on my knees, _______{D C G G}
maybe if i started to cry?________{G Am C G}
Would you hit me please!_________{D C G G}

Wash down the cold from me,____{Em C G G}
make my day, ___________________{D C G G}
i´m so in need,__________________{Em C G G}
brighten my way________________ {D C G G}

You´r for sure to old for me,____{G Am C G}
is loving you a crime?___________{D C G G}
But i, i can´t resist to say:_____{G Am C G}
hit me baby, one more time._____{D C G G}

Wash down the cold from me,____{Em C G G}
make my day,___________________{D C G G}
i´m so in need,________________{Em C G G}
brighten my way_______________{D C G G}

Kind sein

Mit selbstgespitzten Stecken Brennesseln wegdreschen,
mit dem Feuer spielen und schreien,
unendliche Energie haben,
lachen, stänkern und fühlen,
tun was man nicht darf,
zeigen was man gefunden hat,
Aufmerksamkeit wecken können
und Ehrlichkeit ausstrahlen,
……
Kind sein mit jedem Atemzug

ein stück

mein herz wieder glut,
die zeit wieder schein,
mein wort widerspruch
zum niederschreibn´

mein stolz ist zurück
hat neuen nährboden,
so zweideutig wie,
mein schmerz ist verflogen

mit – dir – ein – stück
nimm – mich – kurz – mit
nimm – mir – kurz – sicht
lass – mich – zu – rück

Mit dem Kopf in den Sternen

Es ist wie es ist wenn es passiert,
es ist und kommt und manches bleibt,
es wird auch dich und mich erwischen
und reinziehen in die Ewigkeit.

Manch einer windet sich und glaubt
es sei ihm nicht bestimmt, geht taub
und blind durchs Leben neben sich,
seiner einstigen Sinne beraubt.

Ein anderer hat es gleich erkannt,
ergibt sich ohne den Verstand
zu nutzen, hell erleuchtet bräuchte
er nur eine Hand …

die ihn hält und sanft den Weg weist,
liebevoll und so harmonisch,
wird er auch hineingezogen,
noch bevor er weiß was los ist.

Schwimmt im Glück des Jetzt,
mit dem Kopf in den Sternen,
ist bereit zu sein
und zu lernen.

Die Hoffnung

written on 1.4.2019 for Ero … s l o u r p

played with acoustic guitar: c – g – am – c g

Vor den Krokodilen in meinem Burggraben
brauchst DU doch keine Furcht zu haben.
Voller Leidenschaft soll er sein dein Jammer,
Liebesnest die einstige Folterkammer.
Deinen Durst sollst du stillen in Freude
bis es einstürzt das alte Gebäude
und Platz macht für das wärmende Licht,
indem du mich dann in der Ferne erblickst.
Im Glanz sich nähernd, Gestalt annehmend,
größerwerdend um Halt zu geben,
erscheint die Hoffung als gellender Schrei,
ruft ein letztes mal all das Elend herbei
um es zu säen im Feld des Vergangenen.
Wo Zukunft keimt, in schwangerem,
fruchtbaren Treiben des Augenblicks,
wird zum tapferen Helden der Taugenichts

A.L.F. Poems

taken from A.L.F.

Dedicated to A.L.F. Animal Liberation Front (author unknown)

They are wearing black,
I can hear them coming.
They cut my chain,
not my flesh.
We run into the night,
I am free.
They give me life.
Far away from terror,
Freed by terrorists…
You decide.

Dedicated to the brave members of A.L.F. who risk their own
lives to save the lives of those who can’t speak


Freedom for Birds (author unknown)

A tall forest tree is a cockatoo’s home
So why must I stay in this cage all alone?
I’m bored, sad and lonely with nothing to do,
Each day is the same with the very same view.

I watch the birds soaring high over the trees
And I long to fly with them aloft on the breeze,
Seeing new places each wondrous new day,
Swirling and twirling in glorious play.

Just one week ago a stranger passed by,
She saw me and knew that a bird longs to fly.
She asked if you’d think about setting me free.
You said, ‚This bird’s special‘, and wouldn’t agree.

Well if I am special please think how I feel.
I’m not a stuffed toy, I’m alive and I’m real.
I’m not made of stone, I have feeling’s like you.
Life’s not just for human’s this world is mine too.

So now I am hoping and praying you’ll see
That to love a thing truly you must set it free,
For it matters not whether you’re big or you’re small,
A life without freedom is no life at all.


May I Go Now? (
by Susan A. Jackson)

May I Go? May I go now?
Do you think the time is right?
May I say good-bye to pain-filled days
and endless lonely nights?

I’ve lived my life and done my best,
an example tried to be.
So can I take that step beyond
and set my spirit free?

I didn’t want to go at first,
I fought with all my might.
But something seems to draw me now
to a warm and loving light.

I want to go. I really do.
It’s difficult to stay.
But I will try as best I can
to live just one more day,

To give you time to care for me
and share your love and fears.
I know you’re sad and so afraid,
because I see your tears.

I’ll not be far, I promise that,
and hope you’ll always know
that my spirit will be close to you,
wherever you may go.

Thank you so for loving me.
You know I love you too.
That’s why it’s hard to say good-bye
and end this life with you.

So hold me now, just one more time
and let me hear you say,
because you care so much for me,
you’ll let me go today.

For Their Rights
 (By Butterflies Katz
http://www.veganpoet.com)

Upon seeing them, a smile lights up my face.
They have endearing qualities we should embrace.
Their ecological footprint is hardly a trace
in comparison to that of the human race.
For their rights, a mounting movement makes a case.

They have eyes and a face akin to you and me
Animals feel and breathe, they hear and they see.
They too want to know life’s sweet ecstasy.
Our heart and soul knows they deserve to be free.
Truth compels us to help make it come to be.

They are not commodities for human use.
They were not put here for exploitive abuse.
Their lives have been shockingly put to misuse.
Our oppression of them has no just excuse.
Set the innocent captive animals loose.

Animal abuse lives on every distant shore;
all kinds of horror that our souls would deplore.
We treat these love objects and friends to adore
like enemies; on which we have declared a war.
For their rights, a world’s heroes will rise to the fore.

The Activist
 (by Paul E.)

As morning breaks she quickly runs,
When all the world’s a darkened blur,
As she brings the gift of life to ones
Condemned to die for bearing fur.

No selfish motive reigns above,
No fear of danger stays her hand!
Her mission’s one of selfless love;
No nobler cause in all the land!

The evil furrier stomps like hell.
His victims gone; his profits, too!
The brave young girl is gone as well,
Without the slightest trace or clue.

And as the next night turns to morn,
Out in the tranquil country wood,
Some happy creatures, once forlorn,
Now live in freedom, as they should.

Those Eyes (author unknown)

Your eyes did not comprehend,
The pain and suffering you endured,
With bones broken and bloodied nose,
I looked at your face into those eyes,
The eyes of the dog, fox, racoon,
Total bewilderment I beheld,
Only the beginning,
Of torture so depraved,
Next you would be hung,
Knives would rip your fur away,
Struggle but there is no escape,
Finally pulled from your skin,
Thrown like rubbish onto a pile,
Other species dead beneath,
Your sore naked body would bleed,
Enough strength to lift your head,
You died a thousand deaths,
Never to be saved,
Hell on earth,
Human domination of all living things.